Root2Disease in Zürich

Fakten zu Root2Disease

Definition:
Erkrankungen und Beschwerden im Zusammenhang mit devitalen Zähnen

Symptome:
Unspezifische Beschwerden, chronische Entzündungsprozesse, mögliche Begünstigung von Autoimmunerkrankungen

Behandlungsdauer:
Individuell, abhängig vom jeweiligen Befund

Behandlungsmethode:
Entfernung von devitalen oder wurzelbehandelten Zähnen, ergänzende Desinfektion mittels Ozontherapie sowie Versorgung mit biokompatiblen Keramikimplantaten

Die Wechselwirkungen zwischen der Zahngesundheit und dem allgemeinen Gesundheitszustand werden seit Langem wissenschaftlich untersucht. In der biologisch orientierten Zahnmedizin werden devitale Zähne dabei teilweise als mögliche Störfaktoren betrachtet, die sich auf unterschiedliche Bereiche des Körpers auswirken können. In diesem Zusammenhang wird der Begriff Root2Disease verwendet, sinngemäss „von der Zahnwurzel zur Erkrankung“.

Im Fokus stehen dabei häufig wurzelbehandelte Zähne. Diese gelten als nicht mehr vital und können im Laufe der Zeit bakteriell besiedelt werden. Dabei können Stoffwechselprodukte entstehen, die über das Lymphsystem und den Blutkreislauf im Körper verteilt werden und mit entzündlichen Prozessen in Verbindung gebracht werden.

Im Rahmen dieses Ansatzes kann es sinnvoll sein, nicht mehr vitale Zähne zu entfernen und durch geeigneten Zahnersatz zu ersetzen. Als Versorgungsmöglichkeit kommen beispielsweise biokompatible Materialien zum Einsatz. Keramikimplantate können dabei sowohl funktionelle als auch ästhetische Aspekte berücksichtigen und dazu beitragen, die Kaufunktion wiederherzustellen.

Erfahrungen und Bewertungen unserer Patienten

Häufig gestellte Fragen zu Root2Disease in Zürich

Die Wurzelbehandlung ist ein zahnmedizinisches Verfahren mit dem Ziel, einen entzündeten oder bereits geschädigten Zahn zu erhalten. Dabei wird das entzündete Gewebe im Inneren des Zahnes entfernt, die Wurzelkanäle werden gereinigt und anschliessend möglichst dicht verschlossen. Je nach Situation erfolgt danach eine Versorgung, zum Beispiel mit einer Krone, um die Stabilität des Zahnes zu sichern.

Als Störfelder werden in diesem Zusammenhang lokale Veränderungen oder Entzündungsherde bezeichnet, die sich möglicherweise auf andere Bereiche des Körpers auswirken können. Die betroffene Stelle – etwa ein devitaler Zahn – kann dabei selbst keine oder nur geringe Beschwerden verursachen, was die Einordnung erschweren kann.

Im Rahmen des Root2Disease-Ansatzes wird ein wurzelbehandelter Zahn als nicht mehr vital betrachtet. Es wird davon ausgegangen, dass trotz sorgfältiger Behandlung nicht in allen Fällen eine vollständige Keimfreiheit erreicht werden kann. In solchen Fällen können erneute Veränderungen im Zahninneren auftreten, die weitere Massnahmen erforderlich machen können. Vor diesem Hintergrund wird individuell geprüft, ob alternative Vorgehensweisen sinnvoll sind.

Auch nach einer Behandlung können im Zahninneren Reststrukturen verbleiben, die potenziell von Bakterien besiedelt werden können. Da die natürliche Durchblutung und Nervenversorgung fehlt, sind körpereigene Abwehrmechanismen in diesem Bereich eingeschränkt. In der Folge können Stoffwechselprodukte entstehen, die mit entzündlichen Prozessen im Körper in Verbindung gebracht werden.

Als mögliche Alternative kann – je nach individueller Ausgangssituation – die Entfernung des betroffenen Zahnes in Betracht gezogen werden. Anschliessend erfolgt eine sorgfältige Reinigung und Aufbereitung des umliegenden Gewebes. Für die Versorgung können biokompatible Materialien eingesetzt werden, beispielsweise in Form von Keramikimplantaten, um Funktion und Ästhetik wiederherzustellen.

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Was bedeutet der Begriff Root2Disease?

In der biologisch orientierten Zahnmedizin wird unter Root2Disease ein Zusammenhang beschrieben, bei dem devitale Zahnwurzeln bakteriell besiedelt sein können. Beim Abbau organischer Substanzen entstehen dabei Stoffwechselprodukte, die sich über das Lymphsystem und den Blutkreislauf im Körper verteilen können und mit entzündlichen Reaktionen in Verbindung gebracht werden.

Die möglichen Beschwerden solcher Prozesse können sehr unterschiedlich ausfallen. Einige Patienten berichten über unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen oder Kopfschmerzen. Auch ein Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen wird in diesem Kontext diskutiert.

Im Fokus stehen dabei insbesondere wurzelbehandelte Zähne, da diese als nicht mehr vital gelten. In der biologischen Zahnmedizin wird daher im Einzelfall geprüft, ob eine Entfernung und anschliessende Versorgung sinnvoll sein kann. Bei unklaren gesundheitlichen Beschwerden kann es ebenfalls angezeigt sein, den Mundraum als möglichen Einflussfaktor in die Betrachtung einzubeziehen.

Wie läuft die Behandlung devitaler Zähne ab?

Im Rahmen des Root2Disease-Konzepts wird zunächst abgeklärt, ob im Mundraum mögliche Störfaktoren vorliegen und in welchem Zustand sich wurzelbehandelte Zähne befinden. Zur Diagnostik können neben dreidimensionalen Röntgenaufnahmen auch ergänzende Testverfahren eingesetzt werden, mit denen sich bestimmte bakterielle Stoffwechselprodukte nachweisen lassen.

Auf Basis der Untersuchungsergebnisse kann es sinnvoll sein, einen betroffenen Zahn zu entfernen und gegebenenfalls durch geeigneten Zahnersatz zu ersetzen. Im Zuge des Eingriffs werden neben dem Zahn auch veränderte Gewebe- oder Knochenanteile sorgfältig entfernt. Anschliessend erfolgt eine gründliche Reinigung des Behandlungsareals, die durch zusätzliche Verfahren wie eine Ozonanwendung unterstützt werden kann, bevor die Wunde verschlossen wird.

Ist eine Versorgung mit einem Implantat vorgesehen, kann dieses je nach Situation entweder unmittelbar im Anschluss eingesetzt oder nach einer Einheilphase zu einem späteren Zeitpunkt eingebracht werden. Nach einer weiteren Heilungsphase erfolgt die definitive Versorgung mit dem individuell angepassten Zahnersatz.

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