NICO / Kieferknochentzündung behandeln in Zürich

Fakten zu NICO

Definition:
chronische Entzündung des Kieferknochens

Ursachen:
Entzündungen, zum Beispiel nach einer Zahnextraktion oder einem oralchirurgischen Eingriff

Symptome:
unspezifische körperliche Beschwerden, Gelenkbeschwerden, Kieferschmerzen, Kopfschmerzen, chronisch-entzündliche Erkrankungen, Müdigkeit und Erschöpfung, Schilddrüsenprobleme

Behandlungsdauer:
etwa 30 Minuten

Behandlungsmethode:
operative Entfernung

Bei unklaren körperlichen Beschwerden, wiederkehrenden Entzündungen oder einem allgemeinen Krankheitsgefühl kann die Ursache auch im Mundraum liegen. In diesem Zusammenhang wird häufig der Begriff NICO verwendet. Die Abkürzung steht für „Neuralgia inducing cavitational osteonecrosis“, was übersetzt so viel bedeutet wie eine Neuralgie auslösende, hohlraumbildende Knochennekrose. Gemeint ist eine chronische Veränderung im Kieferknochen, die über längere Zeit unauffällig verlaufen kann.

In der zahnmedizinischen Praxis wird NICO häufig im Zusammenhang mit früheren Eingriffen beobachtet, insbesondere nach Zahnextraktionen, zum Beispiel bei der Entfernung von Weisheitszähnen. Wenn der Knochenbereich anschliessend nicht vollständig ausheilt, können sich chronische Veränderungen entwickeln. Dabei kann es zu einem Abbau von Knochensubstanz kommen. Die dabei entstehenden Entzündungsmediatoren können über den Blutkreislauf im Körper verteilt werden und stehen im Verdacht, verschiedene Beschwerden zu begünstigen.

Die Behandlung besteht in der Regel darin, den betroffenen Knochenbereich chirurgisch zu entfernen. Ziel ist es, das entzündlich veränderte Gewebe zu beseitigen und die Grundlage für eine stabile Ausheilung zu schaffen. Je nach Situation kann anschliessend ein gezielter Knochenaufbau sinnvoll sein.

Gerne beraten Sie unsere Zahnärzte in Zürich persönlich zum Thema NICO, zu möglichen Behandlungsoptionen sowie zu präventiven Massnahmen, um erneuten Veränderungen im Kieferknochen vorzubeugen.

Erfahrungen und Bewertungen unserer Patienten

Häufig gestellte Fragen zur NICO / Kieferknochenentzündung in Zürich

Eine NICO beschreibt eine chronische Veränderung im Kieferknochen, die häufig im Zusammenhang mit Entzündungsprozessen steht. Sie kann unter anderem dann entstehen, wenn eine Wunde nach einer Zahnextraktion nicht vollständig ausheilt. Besonders häufig wird dies nach der Entfernung von Weisheitszähnen beobachtet. Weitere mögliche Auslöser sind frühere chirurgische Eingriffe, verbliebene Fremdkörper oder Zahnanlagen im Kieferbereich. Auch äussere Einflüsse können eine Rolle spielen.

Um das Risiko für Veränderungen im Kieferknochen zu reduzieren, ist es wichtig, auf eine gute Ausheilung nach zahnärztlichen Eingriffen zu achten. Nach einer Zahnentfernung sollte der Heilungsverlauf regelmässig kontrolliert werden. Zur Unterstützung können Verfahren eingesetzt werden, bei denen körpereigene regenerative Bestandteile genutzt werden, um die Wundheilung zu fördern.

Ergänzend kann ein ausgewogener Lebensstil sinnvoll sein. Dazu gehört eine abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichender Versorgung an Nährstoffen. Bestimmte Ernährungsgewohnheiten können sich dabei ebenfalls auf Entzündungsprozesse im Körper auswirken.

Eine Kieferknochenentzündung kann sich durch Schmerzen oder Schwellungen im betroffenen Bereich bemerkbar machen. In vielen Fällen verläuft sie jedoch über längere Zeit ohne eindeutige Symptome. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer „stillen Entzündung“.

Mögliche Begleiterscheinungen können unspezifisch sein und sich zum Beispiel in Form von Müdigkeit, einem allgemeinen Unwohlsein oder anderen körperlichen Beschwerden zeigen. Die Ausprägung kann individuell sehr unterschiedlich sein.

Mit herkömmlichen zweidimensionalen Röntgenaufnahmen lassen sich Veränderungen im Kieferknochen häufig nur eingeschränkt erkennen. Bei entsprechendem Verdacht kann daher eine dreidimensionale Bildgebung mittels digitaler Volumentomographie (DVT) sinnvoll sein. Diese ermöglicht eine detaillierte Darstellung der Knochenstruktur und dient als Grundlage für eine fundierte Beurteilung sowie die weitere Planung der Behandlung.

Ihre Vorteile einer Behandlung in unserer Zahnarztpraxis

  • Inhaber geführt
  • Zentrale Lage in der Nähe des Zürich HB
  • Über 20 Jahre Erfahrung in der Zahnmedizin
  • Zahnärzte für Implantate, Aligner und rekonstruktive Zahnmedizin
  • Alle Behandlungen vor Ort
  • Einfache Terminvergabe & kurze Wartezeiten
  • Schmerzfreie & schonende Behandlungsmethoden
  • Garantierte Qualität nach SSO & ITI Richtlinien
  • Garantie auf zahnärztliche / zahntechnische Arbeiten nach SSO-Richtlinien 
  • Transparente, faire Abrechnung und Pauschalangebote möglich

Was ist NICO?

Von einer NICO spricht man, wenn im Kieferknochen chronische Entzündungsprozesse ablaufen, die mit der Zeit zu Veränderungen der Knochenstruktur führen. In diesem Zusammenhang kann es vorkommen, dass einzelne Bereiche des Knochens nicht mehr ausreichend versorgt werden, absterben und sich schrittweise abbauen. Dabei entstehen Hohlräume, die häufig mit fettig-degenerativ verändertem Gewebe gefüllt sind. In der Fachsprache wird daher auch der Begriff „fettig-degenerative Osteonekrose des Kieferknochens“ (FDOK) verwendet.

In der zahnmedizinischen Praxis wird eine NICO häufig im Zusammenhang mit nicht vollständig ausgeheilten Operationswunden beobachtet, beispielsweise nach der Entfernung von Weisheitszähnen. Auch verbliebene Fremdkörper, Zahnanlagen oder bestimmte äussere Einflüsse können die Entstehung solcher Veränderungen begünstigen. Die Prozesse verlaufen häufig über einen längeren Zeitraum ohne klare Beschwerden. Gleichzeitig kann das Immunsystem dauerhaft beansprucht sein, was sich langfristig auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken kann.

Wie läuft die Behandlung einer Kieferknochenentzündung in Zürich ab?

Bei Verdacht auf eine NICO erfolgt zunächst eine sorgfältige Diagnostik. Da Veränderungen im Kieferknochen in herkömmlichen zweidimensionalen Röntgenaufnahmen oft nur schwer erkennbar sind, wird ergänzend eine dreidimensionale Aufnahme mittels digitaler Volumentomographie (DVT) angefertigt. Diese ermöglicht eine genaue Beurteilung der Knochenstruktur und dient als Grundlage für die weitere Behandlungsplanung.

Für die Therapie ist es entscheidend, dass entzündlich verändertes oder nicht mehr vitales Gewebe vollständig entfernt wird. Dies geschieht im Rahmen eines kleinen oralchirurgischen Eingriffs. Dabei kann zusätzlich eine Ozon-Behandlung eingesetzt werden, um das betroffene Areal schonend zu reinigen und verbliebene Keime zu reduzieren.

Zur Unterstützung der Heilung kann im Anschluss eine sogenannte PRF-Membran verwendet werden. Hierbei wird eine geringe Menge Eigenblut aufbereitet, um daraus regenerative Bestandteile zu gewinnen. Diese werden in Form einer Membran in das Wundgebiet eingebracht und sollen die natürliche Wundheilung fördern, bevor die Operationsstelle verschlossen wird.

Nach vollständiger Abheilung kann – je nach individueller Situation – ein gezielter Knochenaufbau mit biokompatiblen Materialien erfolgen. Ziel ist es, die betroffenen Bereiche des Kieferknochens wieder zu stabilisieren und die ursprüngliche Struktur möglichst gut wiederherzustellen.

Empfehlungen

Diese Behandlungen könnten Sie auch interessieren

Bei finest smile verbinden wir langjährige zahnmedizinische Erfahrung mit modernster Diagnostik und innovativen Behandlungsmethoden. Unser engagiertes Team begleitet Sie persönlich und individuell, sodass Ihr Wohlbefinden und Ihr strahlendes Lächeln immer im Mittelpunkt stehen. Entdecken Sie, wie wir Ihre Zahn- und Mundgesundheit auf höchstem Niveau unterstützen können.

Root2Disease

Biologische Zahnmedizin

3D Röntgen

Amalgamentfernung

Longevity in der Zahnmedizin

Zahnprophylaxe

Kontakt

Zahnarzt Zürich - finest smile

Seidengasse 20
8001 Zürich

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag
07:00 bis 20:00 Uhr

E-Mail
info@finestsmile.ch

Telefon
044 504 57 56